Was passiert, wenn Du Deiner Freude folgst?

Was passiert, wenn Du Deiner Freude folgst?

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Manchmal gibt es diese Momente, in denen wir auf unser eigenes Leben schauen und plötzlich erkennen, wie viel sich verändert hat.

Genau so einen Moment erlebe ich gerade.

Ich bin vor Kurzem von einer Reise zurückgekommen und spüre eine unglaubliche Fülle in meinem Leben. Nicht im materiellen Sinne. Es ist vielmehr dieses Gefühl, dass so vieles in Bewegung ist. Neue Möglichkeiten entstehen, Türen öffnen sich, Menschen kommen in mein Leben, Ideen entwickeln sich weiter und Dinge werden möglich, die ich mir vor einiger Zeit noch nicht hätte vorstellen können.

Und irgendwann habe ich mich gefragt:

Was hat sich eigentlich verändert?

Die Antwort darauf ist erstaunlich einfach.

Ich habe begonnen, immer mehr meiner Freude zu folgen.

Was fühlt sich für mich richtig an?

In den vergangenen zwei Jahren habe ich immer bewusster darauf geachtet, womit ich meine Zeit verbringe.

  • Was erfüllt mich?
  • Was gibt mir Energie?
  • Was interessiert mich wirklich?
  • Welche Menschen tun mir gut?
  • Was möchte ich erleben?
  • Und was fühlt sich für mich richtig an?

Ich habe nicht von heute auf morgen mein gesamtes Leben verändert. Es waren viele kleine Entscheidungen.

Ich habe Dingen wieder Raum gegeben, die mir schon lange wichtig waren. Yoga und Meditation sind heute feste Bestandteile meines Lebens. Ich habe Ausbildungen absolviert, entwickle eigene Angebote und beschäftige mich intensiv mit Achtsamkeit, Bewusstsein und persönlicher Entwicklung.

Auch 5KEYS ist heute ein wichtiger Teil dieses Weges. Durch neue Impulse, Begegnungen und Möglichkeiten entwickle ich mich immer weiter, lerne Neues, übernehme Verantwortung und probiere Dinge aus, die früher weit außerhalb meiner Komfortzone gelegen hätten.

Und irgendwann habe ich etwas erkannt, das ich heute immer deutlicher erlebe:

In meinem Leben wird immer mehr möglich.

Plötzlich wird so viel möglich

Besonders deutlich sehe ich diese Veränderung, wenn ich auf meine Reisen zurückblicke.

Lange Zeit bewegte ich mich überwiegend in einem sehr vertrauten Radius.

Heute liebe ich es, neue Länder zu entdecken, andere Kulturen kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und mich auf Erfahrungen einzulassen, von denen ich vorher nicht wusste, wie sehr sie mich bereichern würden.

  • Aus einer Reise wird die nächste.
  • Aus einer neuen Erfahrung entsteht eine neue Idee.
  • Aus einer Begegnung entsteht manchmal eine weitere Möglichkeit.
  • Und inzwischen erreichen mich sogar Chancen, nach denen ich gar nicht gesucht habe.

Gleichzeitig entstehen neue berufliche Perspektiven. Eigene Projekte entwickeln sich. Aus Interessen werden konkrete Pläne. Aus Dingen, die einmal nur Gedanken waren, wird langsam Realität.

Das Faszinierende daran ist für mich nicht, wie viel passiert.

Es ist die Erkenntnis, wie viel möglich wird, wenn wir anfangen, uns zu erlauben, unserem eigenen Weg zu folgen.

Fülle entsteht nicht nur durch Tun

Gerade meine letzte Reise hat mir noch etwas anderes gezeigt.

Ich hatte mir erlaubt, einfach zu genießen.

Ich habe nicht an neuen Projekten gearbeitet. Ich habe keine Inhalte erstellt. Ich habe nicht versucht, besonders produktiv zu sein.

Ich war einfach dort.

Ich habe erlebt, entdeckt, gestaunt und genossen.

Und als ich zurückkam, hatte ich kurz das Gefühl, jetzt schnell wieder weitermachen zu müssen.

Fast so, als hätte ich Zeit verloren.

Doch genau das Gegenteil geschah.

Kaum war ich zurück, kamen neue Impulse, Aufgaben und Möglichkeiten auf mich zu.

Das hat mich erneut daran erinnert, dass Entwicklung nicht ausschließlich dadurch entsteht, dass wir immer mehr tun.

Wir brauchen auch Zeiten, in denen wir einfach leben.

  • Genießen.
  • Erleben.
  • Zur Ruhe kommen.

Und darauf vertrauen, dass unser Weg nicht aufhört, nur weil wir für einen Moment nicht an ihm arbeiten.

Wohin geht Deine Aufmerksamkeit?

Ich glaube, dass unser Fokus einen großen Unterschied macht.

Wenn ich meine Aufmerksamkeit immer wieder auf das richte, was mir Freude macht, beginne ich automatisch, andere Entscheidungen zu treffen.

  • Ich verbringe mehr Zeit mit Dingen, die mich erfüllen.
  • Ich begegne Menschen mit ähnlichen Interessen und Werten.
  • Ich erkenne Möglichkeiten, die ich früher möglicherweise übersehen hätte.
  • Und ich bin eher bereit, eine Gelegenheit anzunehmen, wenn sie sich zeigt.

Das bedeutet nicht, dass plötzlich alles leicht ist.

Auch auf einem erfüllten Weg gibt es Unsicherheiten, Herausforderungen und Tage, an denen wir nicht wissen, wie es weitergeht.

Doch der Blick auf das eigene Leben verändert sich.

Statt ständig zu fragen, was noch fehlt, beginnen wir wahrzunehmen, was bereits da ist und was gerade entsteht.

Fülle bedeutet für mich heute etwas anderes

Früher hätte ich Fülle wahrscheinlich mit dem verbunden, was wir besitzen oder erreicht haben.

Heute empfinde ich sie anders. Fülle ist für mich:

  • ein erfüllendes Gespräch.
  • Eine Reise, die meinen Horizont erweitert.
  • Ein Mensch, der mich inspiriert.
  • Eine neue Idee.
  • Eine Aufgabe, an der ich wachsen darf.
  • Ein Moment am Meer.
  • Eine Möglichkeit, die plötzlich vor mir liegt.
  • Oder einfach das Gefühl, morgens aufzuwachen und mich auf das zu freuen, was vor mir liegt.

Je bewusster ich all das wahrnehme, desto mehr erkenne ich, wie viel bereits da ist.

Und daraus entsteht etwas Besonderes:

DANKBARKEIT

Du musst nicht wissen, wohin der ganze Weg führt

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen Jahre ist für mich, dass ich nicht mehr jeden Schritt im Voraus kennen muss.

Viele der schönsten Dinge, die heute Teil meines Lebens sind, hätte ich nicht planen können.

Ich musste nicht wissen, wohin mich eine Begegnung führt.

Ich musste nicht wissen, was aus einer neuen Idee entsteht.

Und ich musste auch nicht wissen, welche Möglichkeit hinter der nächsten Entscheidung wartet.

Ich musste nur bereit sein, den nächsten Schritt zu gehen.

Das hat mein Vertrauen verändert.

In mich.

In meine Wahrnehmung.

Und in meinen eigenen Weg.

Geh durch die Türen, die sich öffnen

In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, genauer hinzusehen.

  • Was zieht mich an?
  • Was erfüllt mich?
  • Wo spüre ich Freude?
  • Was fühlt sich richtig an?
  • Und wo öffnet sich gerade eine Tür?

Wir können nicht kontrollieren, welche Möglichkeiten uns im Leben begegnen.

Aber wir können entscheiden, ob wir sie wahrnehmen.

Und wir können entscheiden, ob wir den Mut haben, ihnen zu folgen.

Heute habe ich das Gefühl, mir steht die Welt offen. Nicht, weil jede Tür offensteht. Sondern weil ich gelernt habe, die Türen zu sehen, die sich öffnen, und den Mut gefunden habe, hindurchzugehen.

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Der Autor

Ruth Diefenbach
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